Götterbaum

Nach einer Aktion des Bereichs Umwelt der Inselregierung gibt es jetzt keinen Götterbaum (Ailanthus altissima) mehr im Gebiet des Teno-Landschaftsparks …

Das betroffene Gebiet umfasste 10.000 Quadratmeter und befand sich rund um den Barranco del Agua, in der Gemeinde Los Silos und in einem eingeschränkten Bereich des Parque Rural de Teno. Der Laubbaum, der eigentlich auch China und dem nördlichen Vietnam stammt, wurde seit Mitte des 18. Jahrhunderts in anderen Teilen Asiens, in Europa und Amerika und später auch in Afrika und Australien angepflanzt. Die als invasiv eingestufte Art ist inzwischen wild wachsend in allen Gebieten der Welt mit gemäßigtem Klima anzutreffen.

Laut einer Information der Inselregierung hat Umweltrat José Antonio Valbuena darauf hingewiesen, dass diese exotische invasive Pflanzenart extrem aggressiv und schwer zu kontrollieren sei und einheimische Pflanzen wie die Rejalgadera (solanum vespertilio) bedrohe. Die Arbeiten seien manuell durchgeführt worden, wobei chemische Komponenten vermieden wurden, die sich auf nahe gelegene Arten hätten auswirken können. Nach einer Reihe von regelmäßigen Überprüfungen sei festgestellt worden, dass es in jeder einzelnen der behandelten Parzellen seit dem Frühjahr letzten Jahres keine neuen Pflanzen mehr gegeben habe.

Valbuena erinnerte auch daran, dass das Gebiet Umwelt im vergangenen Jahr eine spezifische Kontroll- und Bekämpfungskampagne gestartet habe, mit der bisher rund 340 Tonnen Pflanzenabfälle von 70 verschiedenen exotischen Arten entfernt werden konnten.

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