Hotel Botánico

Teneriffa • Auf der Pressekonferenz am vergangenen Donnerstag zur Präsentation des XIV Foro Internacional de Conservación de la Naturaleza hat die Stiftung Loro Parque Fundación ihre Absicht angekündigt, sich für die Ausdehnung des Verbots zur Nutzung militärischer Mittelfrequenz-Sonars einzusetzen …

Das bereits in den kanarischen Gewässern bestehende Verbot soll demnach auf den gesamten zentralatlantischen Bereich Makaronesiens ausgedehnt werden. Nach Information der Stiftung auf ihrer Website http://blog.loroparque.com werde die Initiative einstimmig von der Kanarenregierung sowie von den Europaabgeordneten der Ultraperipheren Regionen Europas unterstützt. Damit sollen die Wale und Delfine (Cetaceen) in dieser Region geschützt werden. Nachdem der direkte Zusammenhang zwischen den Strandungen und Verletzungen von Cetaceen und der bei Marinemanövern ausgestrahlten Sonargeräusche nachgewiesen worden war, hatte die spanische Zentralregierung im November 2004 ein Moratorium zur Nutzung des Marinesonars in kanarischen Gewässern erlassen. Seitdem hat es in dieser Region keine massiven atypischen Strandungen mehr gegeben.

In diesem Jahr ist die Stiftung Loro Parque Fundación Gastgeber des Internationalen Naturschutzforums, das im Hotel Botánico in Puerto de la Cruz stattfindet. Zu den Themen dieser Konferenz sollen auch die Auswirkungen des Klimawandels sowie der exotischen invasiven Arten im Meer gehören. An der Präsentation beteiligten sich auch die Vizerätin für Umweltschutz der Regierung der Kanarischen Inseln, Blanca Delia Pérez, der Präsident des spanischen Komitees der Internationalen Naturschutzunion (UICN), Juan Antonio López, und der Präsident der Loro Parque Fundación, Christoph Kiessling.



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