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Gran Canaria • Der Fahrer eines Schulbusses, der in der vergangenen Woche mit dem Siebenfachen der erlaubten Menge Alkohol in der Atemluft einen Schulbus steuerte und dabei einen Unfall verursachte, wurde am Freitag zu Gefängnis verurteilt …

Nach einem Bericht des kanarischen Fernsehsenders RTVC war der Bus mit 20 Schulkindern und begleitenden Erwachsenen auf der Carretera General de Almatriche auf mehrere geparkte Fahrzeuge aufgefahren. Die Busbegleiterin hatte dann den Busfahrer aufgefordert, die Fahrgäste aussteigen zu lassen. Sie und begleitende Erwachsene sollen ihm dann auch den Autoschlüssel abgenommen haben, weil er die Unfallstelle verlassen wollte. Bei der Alkoholkontrolle durch die Polizei wurden 1,14 mg/l Alkohol in der Atemluft festgestellt, etwa das Siebenfache des gesetzlichen Höchstsatzes für einen Berufskraftfahrer (0,15 mg/l).
Die Policía Local nahm den 53-jährigen aus Las Palmas fest und überstellte Ihn den Justizbehörden. Am Freitag wurde er zu vier Monaten Gefängnis und Entzug des Führerscheins für den Zeitraum von einem Jahr verurteilt. Zusätzlich muss er einen Kurs zur Straßenverkehrssicherheit absolvieren, um seinen Punktestand wiederherzustellen und wieder fahren zu dürfen.