Armut auch im Urlaubsparadies der Kanaren

Kanarische Inseln • Eine neue Studie des Europäischen Netzwerks zur Bekämpfung der Armut (EAPN) bewertet den kanarischen Archipel als die zweitärmste Region Spaniens …

Danach waren im vergangenen Jahr 844.000 Menschen von Armut oder sozialer Ausgrenzung bedroht, das waren zwar 86.600 weniger, als im Jahr zuvor, allerdings hat sich die Lebenslage der verbliebenen weiter verschlechtert. Sowohl der Indikator für schwere Armut als auch die Armutslücke zeigten, dass die von Armut bedrohte Bevölkerung viel stärker verarmt sei, als in den Vorjahren.

In Spanien waren 2017 insgesamt 12.338.187 Menschen von Armut oder sozialer Ausgrenzung bedroht (26,6 Prozent). Der Verfasser des Berichts, der Soziologe Juan Carlos Llano, erklärte dazu, dass zwischen Extremadura, der Gemeinde mit der höchsten Quote, und Navarra, der niedrigsten, ein Unterschied von 30,8 Prozentpunkten bestehe. Nach Extremadura (44,3 Prozent) befinden sich die Kanarischen Inseln (40,2 Prozent), Andalusien (37,3 Prozent) und Ceuta (35,8 Prozent) auf dem Tiefpunkt, während nach Navarra (13,5 Prozent), La Rioja (14,4 Prozent), das Baskenland (15,5 Prozent) und Aragon (15,8 Prozent) die Gemeinschaften mit den niedrigsten Armuts-Raten sind.



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