Kritik am Ausbau der Glasfaser-Internetverbindungen

Teneriffa • Trotz einer steigenden Nachfrage nach besseren Internetverbindungen warten die verantwortlichen Unternehmen erst auf eine höhere Rentabilität …

Nach der heutigen Pressemitteilung zeigt sich die Gemeindeverwaltung von Guía de Isora besorgt über die langsame Installation der Glasfaserkabel. Als Reaktion auf die festgestellten Mängel habe die Gemeinde die Forderungen der Bevölkerung bereits 2016 an die Inselregierung weitergeleitet und auch eine spezielle Planung für Gemeinden vorgeschlagen, die so abgelegene Standorte haben, wie Guía de Isora.

„Es gibt viele Gelegenheiten, bei denen wir im Stadtrat um Informationen über Glasfaser gebeten werden, und wir müssen sogar die Verantwortung dafür übernehmen, warum sie nicht an den einen oder anderen Ort gelangt“, sagt der Bürgermeister Pedro Martin. Das Verfahren bestehe darin, interessierte Nutzer zu registrieren, und wenn die Unternehmen der Ansicht seien, dass die Maßnahme rentabel ist, würde Movistar beginnen. Die Gemeindeverwaltungen können es verlangen, aber es werde nur dort installiert, wo es wirtschaftlich interessant sei. Es sei bedauerlich, aber das passiere, wenn ein Land grundlegende Sektoren, wie die Kommunikation, privatisiere, fügte Martin hinzu.

Die vorerst einzige öffentliche Initiative sei eine Glasfaserleitung, die an der gesamten Autobahn verlaufe – den Inselring der Telekommunikation –, von wo aus private Unternehmen die Verbindungen weiterführen könnten. Derzeit gäbe es in der Gemeinde Guía de Isora nur in einigen Gebieten der Küstenstädte Playa San Juan und Alcalá einen Glasfaserservice. Die Installation von Glasfasern in Bildungszentren habe ebenfalls aufgrund einer Verordnung der Kanarischen Regierung begonnen und sei in einigen der kommunalen Einrichtungen geplant.



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