Ryanair muss alle Inlandsflüge auf den kanarischen Flughäfen abdecken
Bild-Quelle: Ryanair


Kanarische Inseln • Das spanische Ministerium für öffentliche Arbeiten hat angeordnet, dass die Billigfluggesellschaft während des Streiks am 25. und 26. Juli bis zu 59 Prozent der Flüge zum Festland und ausländischen Städten sowie 100 Prozent zu den Inseln garantieren muss.

Nach Medieninformationen muss die irische Fluggesellschaft 100 Prozent der Inlandsflüge zu den Inseln garantieren, zwischen 35 und 59 Prozent auf Strecken zu Festlandstädten und 59 Prozent auf Flügen zu ausländischen Städten. Im Falle der Städte auf dem Festland muss Ryanair 35 Prozent der Dienstleistungen auf Strecken erbringen, auf denen der alternative Verkehrsträger weniger als fünf Stunden und 59 Prozent, wenn der alternative Verkehrsträger mehr als fünf Stunden benötigt. Darüber hinaus sind alle Dienste zu garantieren, bei denen der planmäßige Abflug vor Streikbeginn lag und deren erwartete Ankunft während der Stillstandszeit eintritt.
Ryanair muss die notwendigen Maßnahmen ergreifen, um sicherzustellen, dass die wesentlichen Dienstleistungen unter den normalen Einsatzbedingungen erbracht werden, wobei das unbedingt erforderliche Personal der technischen Flugbesatzung im Einsatz bleibt und die Sicherheit des Betriebs jederzeit gewährleistet ist, heißt es in der Resolution.

Die Zahl der von den Gewerkschaften USO und Sitcpla in Spanien zum Streik aufgerufenen Flugbegleiter beträgt 1.807, während die betroffenen Arbeitszentren ihre Stützpunkte in Madrid, Malaga, Gran Canaria, Barcelona, Alicante, Sevilla, Teneriffa-Süd, Palma de Mallorca, Valencia, Gerona, Santiago de Compostela, Ibiza und Lanzarote haben.