1. Mai – Manifestationen in ganz Spanien
Bild-Quelle: CCOO


Spanien • Die Gewerkschaften gehen am 1. Mai auf die Straße, um von der Regierung und den Arbeitgebern Gleichheit, bessere Arbeitsplätze, höhere Löhne und angemessene Renten zu fordern, und sie werden dies bei verschiedenen Demonstrationen in ganz Spanien tun.

Unter dem Motto „Tiempo de ganar“ (Zeit zu gewinnen) haben die wichtigsten Gewerkschaften UGT und CCOO für den heutigen Dienstag, dem Internationalen Tag der Arbeit, mehr als achtzig Mobilisierungen in mehr als siebzig Städten in allen autonomen Gemeinschaften Spaniens angekündigt. Die Generalsekretäre von CCOO und UGT, Unai Sordo und Pepe Álvarez, werden die Demonstration in Madrid leiten, die von der Plaza de Neptuno nach Puerta del Sol führt, wo sie mit der Verlesung eines Manifests enden wird.
Die Gewerkschaften fordern von den Arbeitgebern eine Mindeststeigerung von 3,1 Prozent – resultierend aus der Inflationsprognose für 2018 (1,6 Prozent) plus 1,5 Prozent für die Wiederherstellung der verlorenen Kaufkraft – mit einer Klausel zur Lohnüberprüfung und einem Mindestlohn in Höhe von 1.000 Euro brutto pro Monat. Sie sehen auch die Notwendigkeit, die Renten über die von der derzeitigen Regelung festgelegten 0,25 Prozent hinaus aufzuwerten und betrachten die Ankündigung der Regierung, sie in diesem und im nächsten Jahr im Einklang mit dem Verbraucherpreisindex anzuheben, als einen „bloßen Flicken“ und fordern daher, dass die Reform von 2013 aufgehoben wird, damit das System öffentlich bleibt und für die nächsten drei Jahrzehnte ausreicht.

Auch auf den Kanarischen Inseln werden verschiede Manifestationen stattfinden. Die Hauptveranstaltungen beginnen um 11 Uhr mit Demonstrationen von der Plaza Weyler in Santa Cruz de Tenerife und vom Parque San Telmo in Las Palmas de Gran Canaria.