Teneriffa • Der 23-jährige Mann, der am vergangenen Freitag gestanden hatte, seine Adoptiveltern und seinen Großvater getötet zu haben, bleibt im Gefängnis der Guardia Civil von Playa de las Américas und wartet dort auf den Prozess …

Ricardo O.M. hatte am Freitag die örtliche Polizei in Arona angerufen und erklärt, dass er seine Eltern und seinen Großvater tot im Haus auf einer Bananenplantage in Guaza, in der Gemeinde Arona, gefunden hätte. Die Policía Local gab den Fall kurz darauf an die Guardia Civil weiter.

Die Polizisten fanden die Leiche des Großvaters des jungen Mannes im Obergeschoss des Hauses und seine Eltern, ebenfalls tot, im Untergeschoss. Alle drei zeigten offensichtliche Anzeichen dafür, dass sie erstochen worden waren.
Nach der visuellen Inspektion der Umgebung und des Inneren des Hauses nahm die Guardia Civil Ricardo O.M. mit, um seine Aussage aufzunehmen. Die Augenzeugenberichte und die Widersprüche in seiner Geschichte deuteten darauf hin, dass er selbst der Täter gewesen sein könnte.

Bei der Befragung kollabierte Ricardo O.M. und gestand, seine Adoptiveltern und seinen Großvater getötet zu haben. Daraufhin wurde er als mutmaßlicher Täter des dreifachen Mordes verhaftet. Seitdem ist er bei der Guardia Civil arrestiert und wartet auf eine Gerichtsverhandlung. Auf die Motive der Handlung gibt es bisher keine Hinweise.

Die Toten sind der Vater des Jungen, Antonio O.R., 68 Jahre alt und in Barlovento geboren, die Mutter, Carmen N.M., 59 Jahre alt und aus San Andrés y Sauces, und der Großvater, Luciano M.L., 80 Jahre alt und ebenfalls von der Insel La Palma.

Antonio O.R. war ein Landwirt, der vor etwa 25 Jahren aus Venezuela zurückgekehrt war, um diese Farm in Guaza zu bewirtschaften. Er war bekannt als „Antonio el de los puros“, da er hochwertige handgefertigte Zigarren verkaufte, und seine Frau war als Grundschullehrerin in einer örtlichen Schule bekannt. Die Tat hat großes Entsetzen bei den Einwohnern ausgelöst.