Notfallplan für die Insel Teneriffa aktiviert
Bild-Quelle: Cabildo de Tenerife


Teneriffa • Auf der Grundlage der durch die Kanarenregierung erklärten höchsten Alarmbereitschaft, hat die Inselregierung am heutigen Vormittag den Plan Territorial Insular de Emergencias de Tenerife (PEIN) aktiviert, in den 500 Personen aus verschiedenen Bereichen eingebunden sind.

Entscheidungsträger des PEIN haben zu Beginn des heutigen Tages unter dem Vorsitz ihres Direktors, Carlos Alonso, eine Sitzung abgehalten, um die Situation auf Teneriffa zu analysieren und werden den ganzen Tag über damit fortfahren. Dabei deuten Prognosen auf eine Verschärfung des meteorologischen Phänomens im Bereich der Metropole am späten Nachmittag hin.
Die Feuerwehr von Teneriffa hat das Personal um 15 Personen erhöht und wird es noch auf 59 Berufsfeuerwehrleute aufstocken. Die Straßenbesatzungen werden auf den Straßen eingesetzt, die hauptsächlich von Erdrutschen betroffen sind, und sie werden den ganzen Tag über aktiv bleiben. Der Zugang zu Teno über die TF-445 bleibt als Vorsichtsmaßnahme weiterhin geschlossen, während auf der TF-28 die Wandablösung von gestern Abend beseitigt ist.
Die öffentliche Bus-Gesellschaft Titsa hat die Linien, die zum Teide-Nationalpark führen, ausgesetzt, das heißt die Linie 348 von Puerto de la Cruz und die Linie 342 von Adeje. Alle anderen Linien arbeiten normal. Metrotenerife unterhält ihrerseits den Straßenbahnverkehr mit den üblichen Fahrplänen ohne Änderungen.
Das Verbot des Fahrens und Wanderns auf den Waldwegen und der Zugang zu Erholungsgebieten bleibt aufrechterhalten, während der Bereich Sport alle Aktivitäten im Freien ausgesetzt hat.
Der Inselrat für Wasser wacht über die hydraulischen Infrastrukturen, während der Tourismus von Teneriffa sein Krisenkabinett aktiviert hat, wenn es um touristische Vorkommnisse geht, und gleichzeitig den Tourismussektor über alle Vorkommnisse im Zusammenhang mit der Alarmsituation auf dem Laufenden hält.
Die Inselregierung hat auch die Selbstschutzpläne ihrer verschiedenen Zentren, Organisationen und Einrichtungen aktiviert, um dem Unwetterphänomen begegnen zu können.