Glücklich sein – Marios Blog

… gehört der Natur, Harmonie in Pur. Schon als Kind verbrachte ich meine ganze Zeit im Wald und baute Buden, kletterte auf Bäume hoch hinauf, ich fühlte mich wie Tarzans Sohn und war gedankenverloren im Hier und Jetzt – und glücklich.

Die Natur ist eine ewige Kraftquelle. Fühlst Du Dich leer und niedergeschlagen, dann mach einen Spaziergang in den Park, den Wald oder ans Wasser und es geht Dir gleich viel besser.

Später habe ich daraus meinen Beruf gemacht. Ich habe eine Gärtnerlehre abgeschlossen und bin unmittelbar danach – natürlich ohne Geld – durch die Welt gereist. Ich war (und bin es noch heute) ein Abenteurer. Nie war ich Angestellter, auch nicht Mitarbeiter.

Ich habe mich dann, des Reisens müde, als Gartengestalter selbstständig gemacht und massig Aufträge erhalten. Der erste Versuch mit meiner Zeitungsanzeige war schon ein Volltreffer: „Aus Müllkippen mache ich Traumgärten.“

Die Arbeit machte mir Freude, ich war mein eigener Chef, konnte so viel oder so wenig arbeiten, wie ich wollte, und verdiente viel. Bald hatte ich auch schon Mitarbeiter eingestellt, mein Betrieb florierte.

Im Winter war keine Arbeit, da reiste ich dann nach Teneriffa, jedes Jahr für ein paar Monate. Ich hab schon immer viel Urlaub gemacht, irgendwie wollte ich mein verdientes Geld wieder ausgeben, mit Reisen, Sonne und Meer. Hier auf Teneriffa wollte ich mein Alter verbringen, bei idealem Klima, nicht zu heiß und nicht zu kalt, viel schöne Natur und nette, freundliche Menschen, für die Lachen und Feiern großgeschrieben werden.

Ein paar Jahre später habe ich dann 15 Jahre lang mein Winterhalbjahr in Costa Rica verbracht, für mich das landschaftlich schönste Land der Welt. Ich hatte mir dort einen Allradlaster als Wohnung umgebaut und lebte in meinem Element. Im wilden Urwald hatte ich abenteuerliche Zeiten mit meiner Freundin, einer Indianerin. Dort lernte ich auch den schnellen Hüttenbau aus reinen Naturmaterialien kennen. Teils wohnte ich auch in einem selbst gebauten Baumhaus in zehn Metern Höhe.

Dies alles hat in mir bewirkt, dass ich nicht mehr in Zementkästen wohnen kann. Es ist einfach unmöglich geworden.

Ich fing an, über neue, gesunde und günstige Wohnalternativen nachzudenken, machte Versuche an Modellen und in realer Größe, und diese Beschäftigung wurde mein Hobby und meine Berufung.

Ich war so begeistert – und bin es noch –, dass ich diese Idee immer mehr verbesserte und auch in den Sommerhalbjahren in Deutschland nur noch in selbst gebauten Häuschen lebte. Damit Polizei und Nachbarn nichts merkten, habe ich Flachdächer verwendet. Das heißt, meine Wohnstätten waren nicht höher als zwei Meter. Diese Häuschen habe ich dann mit Tannen, Rhododendron und anderen immergrünen Sträuchern und Büschen umgeben, wodurch sie völlig unsichtbar wurden.

Eine neue Idee war geboren: das unsichtbare Haus ohne Baugenehmigung. Das Bauen mit Brettern habe ich später fallengelassen, weil sie sich verzogen, wenn es nass wurde. Stattdessen bin ich auf Lehm und jeglichen Boden übergegangen, der vor Ort vorhanden war. Ich liebe Erdhäuser, und spottbillig sind sie auch. Aber die Erde war nur bis ein Meter Höhe aufgehäuft, von ein bis zwei Meter Höhe war Verglasung. So hatte ich Rundumsicht auf Natur und meine blühenden Pflanzen, wurde aber selbst nicht gesehen. Die Blumen waren meine Gardinen.

Ich lebte und lebe noch heute so. Und jedes neue Wohnmodell wird noch besser, als das vorhergehende. Solche Wohnungen sind für mich Wohnstätten der Götter. Ja, so könnten die Menschen im Paradies gelebt haben, bevor sie vertrieben wurden.

Ich bin mietfrei und glücklich, es ist meine ständige Quelle der Kraft und Freude.

Dieses, mein Glücklichsein, möchte ich gerne weitergeben, einfach so, ohne Geschäftemacherei. Ich finde, gute Ideen sollten zwar gefördert werden, aber nicht gefordert. Das ist der kleine, aber doch so riesige Unterschied. Alle Menschen, die es wünschen, sollen in den Genuss dieses Segens kommen.

Und deshalb mache ich noch in diesem Monat ein Video, wie die Häuser gebaut werden, in realer Größe. Eine Freundin hat mir den Auftrag gegeben, auf meinem Grundstück mit ihrem Geld ein Blumenheim zu bauen. Ich werde zur Fertigstellung eine Woche brauchen. Ich freue mich sehr darauf, vor allem, weil es professionell gefilmt und Dir und der Menschheit vorgestellt wird. „Unsichtbare Naturhäuser zum Selberbauen“ – mal was ganz Neues.

Wenn Dir die Idee gefällt, dann schicke den Link des Textes an drei Freunde weiter, denen das auch gefallen könnte. So kannst Du helfen, die Idee zu verbreiten.

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