CCES-Sitzung

Der Wissenschaftliche Ausschuss für die Bewertung und Überwachung vulkanischer Phänomene (CCES) ist bei der heutigen Sitzung zu dem Schluss gekommen, dass die am vergangenen Freitag zwischen Teneriffa und Gran Canaria aufgezeichnete seismische Bewegung mit der tektonischen Aktivität zusammenhängt …

An der am heutigen Nachmittag im Rahmen des Vulkan-Notfallplans der Kanarischen Inseln (Pevolca) stattgefundene Sitzung unter dem Vorsitz der stellvertretenden Umweltministerin der Kanarischen Regierung, Blanca Pérez, nahmen auch der Generaldirektor für Sicherheit und Notfälle, Nazaret Díaz, der Präsident des Cabildo de Tenerife, Carlos Alonso, sowie Vertreter nationaler und regionaler Einrichtungen teil.

Blanca Perez erklärte, dass die wissenschaftliche Gemeinschaft ausgeschlossen hat, dass die letzte Woche registrierte seismische Episode mit einer Stärke von 4,2 auf der Richter-Skala vulkanischen Ursprungs war. Die Vize-Ministerin weist darauf hin, dass dieses Ereignis sorgfältig analysiert wurde, weil seit 1989 keine ähnlichen in der Region registriert wurden. Sie weist auch darauf hin, dass es die Experten als isoliertes Ereignis qualifizieren, das keine Gefahr für die Bürger darstellt.

Die Direktorin des Instituto Geográfico Nacional, María José Blanco, erklärte ihrerseits, dass das System zwischen Gran Canaria und Teneriffa eine wiederkehrende Seismizität in der Zeit aufweise, die 1989 begonnen habe bemerkenswert zu sein, und seitdem mit kleineren Bewegungen erfolge, als die am vergangenen Freitag.  Diese Seismizität sei im Archipel aber verbreitet.

Der Leiter des seismischen Netzwerks von Involcan, Luca D'Avria, ergänzte, dass bisher alle Forschungen darauf hindeuteten, dass es sich um einen tektonischen Ursprung handelt, da ähnliche Erdbeben täglich in dem Gebiet aufträten und keine Hinweise auf einen magmatischen Ursprung gefunden worden seien.  Er weist auch darauf hin, dass es auf den Kanarischen Inseln neben der vulkanischen Aktivität auch seismische Störungen zwischen den Inseln gäbe, die täglich zu Erdbeben führten.

 

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