Wöchentliche Erdbebenübersicht

Teneriffa • Der grafische Newsletter des INVOLCAN zur Überwachung der seismisch-vulkanischen Aktivität auf Teneriffa wird wöchentlich in acht Sprachen (Spanisch, Englisch, Deutsch, Italienisch, Französisch, Portugiesisch, Polnisch und Niederländisch) veröffentlicht …

Die GUAYOTA-Teneriffa vom 2. November 2018 können Sie derzeit als PDF unter folgendem Link heruntergeladen: http://www.involcan.org/wp-content/uploads/GUAYOTA/guayota-tfe-de-co.pdf
Dieser Link ist stets mit der aktuellsten Übersicht verbunden.

Bedeutung des Farbschemas:

  • GRÜN: Gehen Sie Ihren Aktivitäten ohne Einschränkungen nach
  • GELB: Achten Sie auf Mitteilungen durch die Zivilschutzbehörde
  • ORANGE: Folgen Sie den Anweisungen der Behörden
  • ROT: Komplette Evakuierung der betroffenen Bevölkerung.

Basierend auf Meldungen durch PEVOLCA ist der gegenwärtige Farblevel GRÜN; Sie können daher Ihren Aktivitäten bis auf Weiteres ohne Einschränkungen nachgehen. Dieser Bericht wurde am 2. November 2018 aktualisiert.
Der Kohlenstoffdioxid-Austritt, die freigesetzte seismische Energie sowie die vertikale Komponente der Bodenverschiebung werden in diesem grafischen Bericht als ein Vielfaches des Hintergrundwertes (B) dargestellt. Die Bodentemperatur wird als Abweichung in Bezug auf den Durchschnittswert der letzten 12 Monate angezeigt.

Neuer PEVOLCA vorgestellt

Ende Oktober wurde der ordentlichen Jahrestagung des Wissenschaftlichen Ausschusses für die Bewertung und Überwachung vulkanischer Phänomene (CCES) der neue Sonderplan für Katastrophenschutz und Notfallversorgung aufgrund von Vulkanrisiken (Pevolca) vorstellte. Während der Sitzung wurde die letzte Aktualisierung des Plans, die von der kanarischen Regierung am 30. Juli auf Vorschlag des Ministeriums genehmigt wurde, geprüft. Die Modifikation der Pevolca führt als wichtigste Neuerung die orangefarbene vulkanische Ampel ein.
Das Hauptziel von Pevolca besteht darin, den organisatorischen Rahmen und die Verfahren für Maßnahmen im Bereich des Katastrophenschutzes auf den Kanarischen Inseln festzulegen, durch die eine schnelle und wirksame Reaktion auf seismovulkanische Krisen, die sowohl zu subaeriellen als auch zu submarinen Ausbrüchen und daraus resultierenden Notfällen führen können, ermöglicht wird.
Pevolca ist Teil des Territorialplans für Katastrophenschutznotfälle der Autonomen Gemeinschaft der Kanarischen Inseln (Plateca), der die Leitlinien für Maßnahmen festlegt, die erforderlich sind, um auf seismische Risiken und solche, die sich aus Vulkanausbrüchen in der Region ergeben, zu reagieren und die für schwere Notfälle erforderlichen Mittel und Ressourcen zu optimieren.
Auf der Sitzung hatte der Wissenschaftliche Ausschuss auch Gelegenheit, die neuesten Daten über die vulkanische Aktivität auf den Inseln auszuwerten. Dabei gelangte er zu dem Schluss, dass die derzeitige Situation bei den erfassten Parametern völlig normal sei, wenn man bedenke, dass es sich bei unserem Archipel um einen vulkanisch aktiven Archipel handelt.